Klinische Dokumentation
Patientendokumente anonymisieren
Entlassungsberichte, Arztbriefe und Befunde werden auf Ihren eigenen Servern von personenbezogenen Daten befreit. Der medizinische Inhalt bleibt lesbar.
Branchen · Healthcare & MedTech
theBlue.ai entwickelt maßgeschneiderte KI-Systeme für Krankenhäuser, Praxen und MedTech-Unternehmen. Sie übernehmen die Handarbeit an klinischen Dokumenten, medizinischen Bildern, Produktunterlagen, Compliance-Fragebögen und den immer gleichen Fragen von Patienten, Mitarbeitenden und Kunden. Jedes System läuft in Ihrer vorhandenen Infrastruktur, bei Patientendaten auch vollständig im eigenen Haus.
KI im Gesundheitswesen liest medizinische Texte und Bilder aus: Sie erkennt Angaben in Befunden, Arztbriefen und Formularen, entfernt personenbezogene Daten und markiert Strukturen in MRT- oder CT-Aufnahmen.
In Kliniken und bei MedTech-Herstellern unterstützt das die Dokumentation, die Vorbereitung von Befunden und die Aufbereitung von Bilddaten. Die Ergebnisse gehen an KIS, PACS oder die eigene Anwendung, häufig auf Servern des Hauses.
Der Vorteil: weniger Schreibarbeit, schnellere Vorbereitung und einheitliche Anonymisierung. Die medizinische Beurteilung und jede Freigabe bleiben bei den Fachleuten.
Projektbeispiel · Tirol Kliniken
Tirol Kliniken, der größte Gesundheitsversorger Westösterreichs, muss medizinische Dokumente anonymisieren, bevor sie weitergegeben, archiviert oder weiterverwendet werden. Mitarbeitende lasen dazu jedes Dokument, suchten die patientenbezogenen Angaben heraus und schwärzten sie einzeln. Heute übernimmt ShareMedix, unsere Anonymisierungsplattform, den gesamten Ablauf auf den Servern der Klinik.
Einige der Organisationen, für die wir Systeme gebaut haben
Was die KI übernimmt
KI übernimmt Handarbeit in der klinischen Dokumentation, der Bildgebung, der Verwaltung und der Patientenkommunikation, dazu in Compliance, Support und Qualitätsmanagement von MedTech-Unternehmen.
Klinische Dokumentation
Entlassungsberichte, Arztbriefe und Befunde werden auf Ihren eigenen Servern von personenbezogenen Daten befreit. Der medizinische Inhalt bleibt lesbar.
Klinische Dokumentation
Befunde, Laborwerte und Behandlungsnotizen aus der Patientenakte fließen in einen ersten Entwurf, den die Ärztin oder der Arzt prüft, ergänzt und unterschreibt.
Bildgebung
Knochen, Gefäße und Organe werden für die OP-Planung automatisch umrandet, statt Schicht für Schicht von Hand.
Bildgebung
Befunde, die in einer Aufnahme leicht übersehen werden, werden für Radiologie oder Neurologie markiert. Die Beurteilung bleibt bei den Fachärzten.
Verwaltung
Diagnosen und Prozeduren aus der Dokumentation werden als Codes vorgeschlagen, und das Kodierteam bestätigt oder korrigiert sie.
Patientenkommunikation
Fragen zu Terminen, Vorbereitung und Anfahrt beantwortet ein Chat- oder Sprachassistent aus Ihren freigegebenen Informationen. Alles Medizinische geht an das Personal.
MedTech-Compliance
Antworten auf Fragebögen von Klinikkunden werden aus Ihren eigenen Richtlinien entworfen, jede mit Quelle, und Ihr Team prüft sie.
MedTech-Support
Service und Support fragen in normaler Sprache und bekommen eine Antwort aus Handbüchern und Produktunterlagen, mit der Quelle dazu.
Qualitätsmanagement
Eingehende Reklamationen und Meldungen aus dem Feld werden nach Produkt und Thema sortiert und für das Qualitätsteam zusammengefasst.
So funktioniert es
Wir berichten über Frau Anna Berger, geboren am 14.05.1958, wohnhaft Lindenweg 12, Innsbruck, Versicherungsnummer 1234 140558.
Die Aufnahme erfolgte mit einer ambulant erworbenen Pneumonie, behandelt wurde intravenös antibiotisch. Entlassung in gutem Allgemeinzustand.
Wir berichten über [PATIENT], geboren am [DATUM], wohnhaft [ADRESSE], Versicherungsnummer [ID].
Die Aufnahme erfolgte mit einer ambulant erworbenen Pneumonie, behandelt wurde intravenös antibiotisch. Entlassung in gutem Allgemeinzustand.
Beispiel mit erfundenen Daten, angelehnt an die Referenz Tirol Kliniken.
Testimonials
Healthcare · Klinikbetrieb
Der wachsende Anonymisierungsbedarf war zu einem zeitraubenden manuellen Prozess geworden. Gemeinsam mit theBlue.ai konnten wir diese Herausforderung in einen effizienten, KI-gestützten Prozess verwandeln, der den manuellen Aufwand deutlich senkt und unsere Mitarbeitenden entlastet.
MedTech · Compliance
Das Ausfüllen von Sicherheitsfragebögen ist kein logistischer Albtraum mehr. Das neue System lässt sich leicht handhaben und sorgt dafür, dass unsere Antworten genau und vollständig sind.
Anforderungen der Branche
Im Gesundheitswesen entscheiden drei Fragen über ein KI-Projekt: Wohin gehen die Daten, wie lässt sich ein Ergebnis nachvollziehen und wer gibt es frei.
Bei den Tirol Kliniken läuft das System auf den eigenen Servern des Krankenhauses, ohne Cloud und ohne GPU. Die Patientendokumente verlassen das Haus nicht.
Bei den Segmentierungsmodellen für apoQlar sind Datensätze, Training und Auswertung vollständig dokumentiert und auf Azure ML reproduzierbar. Jedes Modell lässt sich auf seine Daten zurückführen.
Mitarbeitende prüfen Grenzfälle über eine Weboberfläche, und jede Korrektur fließt zurück in das Modell. Medizinische und regulatorische Entscheidungen bleiben bei Ihrem Team.
Das Modell zur Läsionserkennung für das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ist prospektiv im klinischen Alltag validiert und 2021 und 2024 in der begutachteten Fachzeitschrift Epilepsy Research veröffentlicht.
Referenzen
Drei weitere Projekte aus dem Gesundheitswesen: Bildsegmentierung für ein MedTech-Unternehmen, eine in einer begutachteten Fachzeitschrift veröffentlichte Läsionserkennung und ein Sprachassistent auf einem Chirurgenkongress.

MedTech · apoQlar
Vor jeder Operation zeichnete jemand anatomische Strukturen in MRT- und CT-Aufnahmen von Hand ein, Schicht für Schicht. Das erledigen jetzt KI-Modelle automatisch.
Zur Referenz
Healthcare · Ev. Krankenhaus Alsterdorf
Neurologen suchten Gehirn-MRTs mit bloßem Auge nach Läsionen ab, die Epilepsie auslösen. Das verlangt viel Erfahrung, und subtile Fälle bleiben leicht unentdeckt. Unsere Modelle erkennen sie mit höherer Sensitivität als das menschliche Auge, veröffentlicht in der begutachteten Fachzeitschrift Epilepsy Research.
Zur Referenz
Healthcare · Deutscher Chirurgenkongress
Auf dem größten deutschen Chirurgenkongress stellten Teilnehmende dem Personal den ganzen Tag dieselben Fragen zu Wegen und Programm. Diese Fragen übernahm ein Sprachassistent.
Zur ReferenzDer Einstieg
Ein Prozess, der Ihr Team die meiste Zeit kostet, und die Dokumente oder Bilder, auf denen er läuft. Wir prüfen früh, ob die Daten den Anwendungsfall tragen und wo sie verarbeitet werden dürfen.
Sagen Sie uns, wo die Handarbeit anfällt und welche Daten dabei im Spiel sind. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ersten Einschätzung und einem Vorschlag für ein 30-minütiges Gespräch.
Prozess beschreibenWir nehmen die Abläufe auf, prüfen Ihre Daten und Ihre Datenschutzanforderungen und schlagen eine Architektur mit Umfang, Zeitplan und Kosten vor. Ein eigenständiges Projekt, ohne Verpflichtung weiterzumachen.
Zum KI Discovery WorkshopFAQ
In Healthcare und MedTech übernimmt KI die Arbeit, die klinische und Produktteams sonst von Hand erledigen: klinische Dokumente anonymisieren und vorbereiten, MRT- und CT-Aufnahmen segmentieren, die Kodierung vorbereiten, wiederkehrende Patientenfragen beantworten und in MedTech-Unternehmen Compliance-Fragebögen, Produktdokumentation und Reklamationen bearbeiten. Das KI-System bereitet das Ergebnis vor, entschieden wird in der Klinik und in der Fachabteilung.
Ja. Bei den Tirol Kliniken läuft die Anonymisierung vollständig auf den lokalen Servern des Krankenhauses, ohne Cloud und auf üblicher Klinikhardware ohne GPU. theBlue.ai betreibt die Systeme im eigenen Rechenzentrum, in einer privaten Cloud oder hybrid. Bei Patientendaten bedeutet der Betrieb im eigenen Haus, dass die Dokumente das Gebäude nicht verlassen.
Modelle, die auf medizinische Sprache trainiert sind, erkennen in Entlassungsberichten, Arztbriefen und Befunden alle Angaben, über die sich eine Person identifizieren lässt, etwa Namen, Daten, Adressen und Versicherungsnummern, und entfernen sie. Der medizinische Inhalt bleibt lesbar. Bei den Tirol Kliniken prüfen Mitarbeitende Grenzfälle über eine Weboberfläche, jede Korrektur fließt zurück in das Modell, und der manuelle Anonymisierungsaufwand ist vollständig entfallen.
Bei fokalen kortikalen Dysplasien, einer häufigen Ursache pharmakoresistenter Epilepsie, kann sie die Fachärzte unterstützen. Das dreidimensionale neuronale Netz, das theBlue.ai mit dem Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf entwickelt hat, erreicht 90 Prozent Sensitivität bei 70 Prozent Spezifität und liegt damit über der herkömmlichen visuellen Befundung. Die Ergebnisse sind in der begutachteten Fachzeitschrift Epilepsy Research veröffentlicht.
Indem ein Retrieval-System die Antworten aus den eigenen Richtlinien und Unterlagen entwirft, mit einer Quelle zu jeder Antwort. Bei apoQlar beschäftigten die Sicherheitsfragebögen der Klinikkunden acht bis zehn Personen etwa einen Monat lang. Heute entwirft ein GenAI-Assistent die Antworten und ein kleines Team prüft sie. Das senkte die Bearbeitungszeit um 75 Prozent und spart geschätzt 90.000 Dollar im Jahr.
Mit einem einzelnen Prozess, etwa der Anonymisierung einer Dokumentart oder einem wiederkehrenden Fragebogen, und den Daten dahinter. Die Prozessanalyse hat einen Festpreis ab 3.000 Euro und endet mit einem Architekturvorschlag, der Umfang, Zeitplan und Kosten benennt, einschließlich der Frage, wo die Daten verarbeitet werden dürfen. Die Umsetzung wird nach Meilensteinen abgerechnet, erste funktionierende Bausteine gibt es meist nach sechs bis acht Wochen.
Beschreiben Sie den Prozess, und wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ersten Einschätzung und einem Vorschlag für ein 30-minütiges Gespräch.